Antoni Gaudí i Cornet

Antoni Gaudí wurde am 25. Juni 1852 in Reus, einer kleinen Stadt in der Nähe von Tarragona geboren.
Gaudí, der Sohn eines Kupferschmiedes, litt schon früh unter Rheumatismus und konnte nie mit den anderen Kindern draußen spielen und toben. So kam es, dass Gaudí bereits als Kind ausschweifende Spaziergänge durch die Natur und Landschaft unternahm und dabei wohl seine ausgezeichnete Beobachtungsgabe schärfte.
Mit siebzehn begann er sein Architekturstudium an der Escola d'Arquitectura in Barcelona.
Der wohl größte und wichtigste Auftrag von Gaudí war die Erschaffung der "
Sagrada Familia", der Kathedrale der Heiligen Familie. Im Winter 1883 übernimmt Gaudí den Bau von dem weitaus berühmteren Architekten Francisco de Paula de Villar.
Am 7. Juni 1926 wurde der Architekt auf einem seiner Spaziergänge von einer Straßenbahn angefahren und schwer verletzt. Unerkannt kommt er ins Armen-Krankenhaus, wo er nach drei Tagen starb. Antoni Gaudí wird in seiner Sagrada Familia beigesetzt und findet dort seine letzte Ruhe.
Gaudí' s Einfluss auf Barcelona
Gaudí prägte Barcelona mit Bauwerken der Stilrichtung Modernisme, welche noch heute ein Markenzeichen der katalanischen Architektur ist.
Die Katalanen, welche im 19.Jahrhundert lange unterdrückt worden sind, versuchten sich mit ihrem eigenem Kunstsil von Madrid abzuheben.
Der hervorragendste Vertreter des katalanischen Modernismus war wohl zweifelsfrei Antoni Gaudí. Zu Lebzeiten haben ihn viele als einen Sonderling angesehen. Seine Kunst spaltete die Meinung der Bevölkerung. Erst nach seinem Tod erhielt er die Anerkennung, welche ihm gebührte.
Mit seinem eigenwilligen Stil: den runden und organisch wirkenden Formen, den geschwungenen Linien und den unregelmässigen, naturnahen Formen, hinterliess er einen bleibenden Eindruck in der Stadt.
Seine wohl bekanntesten Bauwerke sind: