Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die vier Bezirke vor, die den östlichen Teil Barcelonas ausmachen: Horta-Guinardo, Nou Barri, Sant-Marti, Sant-Andreu
Horta wurde das erste Mal im Jahre 965 namentlich genannt, als die Kirche Sant Miquel von Barcelona das Tal von Horta bei einer Schenkung fruchtbaren Bodens erwähnte. Seitdem taucht der Ortsname in zahlreichen Dokumenten auf.
Das ausgetrocknete Flussbett Hortas wurde oftmals auch als Grundbesitzgrenze zwischen den Familien des militärischen Adels und der Kirche bezeichnet, die bedeutende Besitztümer in diesem Gebiet hatten.
Während der spanischen Revolution im 18. Jahrhundert hatte dieser Bezirk vor allem mit Plünderungen zu kämpfen, bevor er im Jahre 1835 vollständig zerstört und abgebrannt wurde.
Guinardo befindet sich in der früheren Gemeinde Sant Martí de Provençals, an der Grenze von Horta und Grácia. Es führt entlang der westlichen Berghänge der Muntanya Pelada. Bis in die letzten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts hinein, war dieses Stadtviertel hauptsächlich durch Landwirtschaft, Bergbau, Weidelandschaften und Bauernhöfe geprägt. Der Bauernhof Guinardó gab dem Bezirk seinen Namen.
Nou Barri
Der Bezirk Nou Barris setzt sich aus vierzehn Teilen zusammen: Can Peguera, Canyelles, Ciutat Meridiana, Guineueta, Porta, Prosperitat, Roquetes, Torre Baró, Torre Llobeta, Trinitat Nova, Turo de la Peira, Vallbona, Verdum y Vilapicina. Durch die unterschiedliche Herkunft und Entwicklung der einzelnen Bezirksteile, wurde einer der persönlichsten, aber auch jüngsten, Gesamtbezirke der ganzen Stadt geformt. Gelegen in Gegenden die früher das Umland Barcelonas darstellten, wuchsen diese Regionen im Laufe des 20. Jahrhunderts, liessen ihren landwirtschaftlichen Charakter hinter sich und gliederten sich in einer sehr fortschrittlichen Art und Weise in die städtische Gesamtheit Barcelonas ein.
Sant Andreu
Die Gestaltung des Bezirks Sant Andreu stammt aus dem Jahre 1984, als Barcelona die territoriale Teilung in zehn Bezirke durchsetzte.
In den Jahren zuvor, seit März 1949, war dieser Bezirk administrativ/behördlich in 12 Bezirke geteilt.
Der Bezirk Sant Martí befindet sich im Osten der Stadt.
Es ist der zweite Bezirk der Stadt mit königlicher Ausdehnung und Bevölkerung. Er nahm ganze 938 Hektar Fläche ein und zählte 206.401 Einwohner.
Die Küstenlänge beträgt 2675 m, daher kann der Stadtteil Sant Martí den Großteil der Strände Barcelonas aufweisen.
Sein Name stammt von einer antiken Gemeinde Barcelonas, Sant Martí de Provençals, welche von 1714 bis 1897 ein unabhängiges Dorf war. Die heutige Gestaltung des Stadtteils stammt aus dem Jahre 1984, als Barcelonas Stadtrat eine neue territoriale Aufteilung der Stadt in 10 Bezirke durchsetzte.
Der Bezirk unterteilt sich in 4 große Gebiete:
Die Gebiete Clot-Camp de l'Arpa und Verneda, welche sich oberhalb der Gran Via befinden
sowie Poblenou und die Stadtteile von Besòs, welche zwischen der Gran Via und dem Meer gelegen sind.
Diese vier genannten Gebiete bestehen in sich aus einer Reihe verschiedener Stadtteile, allesamt mit einer eigenen Geschichte und ihren ursprünglichen Eigenschaften; dies macht auch den Reichtum und die verbundene Lebendigkeit der Stadtteile aus.
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